Toggle Head

Optos Daytona

Die moderne Netzhautfotografie funktioniert mittels eines Ultra-Weitwinkel-Bildgebungssystem. Es erfasst mehr als 80% der Netzhaut in einem Panoramabild. Bei bisherigen Untersuchungen sind es nur 10-15%. Mit dem Optomap-Verfahren kann die Netzhautuntersuchung, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, ohne Pupillenerweiterung erfolgen. Außerdem kommt diese Untersuchung ohne Berührung aus, ist vollkommen schmerzfrei und ohne Sehbeeinträchtigung, das heißt Sie können hinterher Auto fahren. Anhand der Aufnahmen könnnen neben Augenerkrankungen wie Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und Netzhautablösung, auch andere Krankheiten, wie Diabetes, Blutdruck, Schlaganfall und Herzkrankheiten auf der Netzhaut erkannt werden.

Konan -Endothelmikroskop

Der Welt bestes Endothelmikroskop steht in Deutschland oder München nur an sehr wenigen Kliniken zur Verfügung. Die Untersuchung kostet deswegen nicht mehr, sie bekommen aber ein wesentliches mehr an Messung. Deswegen ist dies auch das einzige Endothelmikroskop das von der sehr strengen amerikanischen FDA für klinische Studien akzeptiert wird. die Ergebnisse und die Untersuchungsdokumentation sind derzeit unübertroffen.

KATARAKT-DIAGNOSTIK - IOL-Master
IOL-Master

IOL-Master    NEU: Vers.5.0

Millionen von Katarakt-Operationen werden pro Jahr weltweit durchgeführt. Für die präoperative Berechnung der Intraokularlinsen (IOL) verwenden wir in der Augenklinik am Marienplatz dieses neue Präzisionsgerät von Zeiss, das mit dem Thüringer Innovationspreis 2000 ausgezeichnet wurde. Augenlänge, Hornhautradien und Vorderkammertiefe werden hochpräzise und berührungsfrei vermessen. Die Messung bedient sich modernster Lasertechnik und kommt im Gegensatz zur konventionellen Ultraschall-Biometrie ganz ohne oberflächliche Betäubung der Hornhaut aus. Trotz der wesentlich besseren Messgenauigkeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dieser Untersuchung noch nicht. Seit August 2007 sind wir in München und Umgebung der erste und einzige Anbieter der neuesten, wesentlich verbesserten Version 5.

KATARAKT-DIAGNOSTIK - Pentacam HD

Scheimpflugkamera - Pentacam         NEU: Version HR
Durch Rotation einer nach dem Scheimpflugprinzip verkippten, automatisch rotierenden Kamera vermisst die Pentacam (PDF) den vorderen Augenabschnitt. Dabei analysiert sie die Hornhaut und gestattet einen Rundumblick in die Vorderkammer des Auges. Mit nur einer einzigen Messung, die weniger als 2 Sekunden dauert, erzielt sie fünf Untersuchungsergebnisse:
Scheimpflug-Aufnahme, 3D-Kammeranalyse, Katarakt-Analyse, Hornhaut-Topographie, Pachymetrie.
Als internationales Kompetenzzentrum für die Pentacam und Pentacam HR führen wir regelmäßige Fortbildungen von Kollegen durch. Einzelheiten finden sie bei Oculus.

GLAUKOM-DIAGNOSTIK - HRT III
HRT

Der Heidelberg Retina Tomograph (HRT) ist der Goldstandard zum Nachweis glaukomatöser Veränderungen des Sehnervenkopfes (Papille) und an der peripapillären Nervenfaserschicht sowie zur Verlaufskontrolle von fortschreitendem Glaukom im klinischen Alltag. Er bietet eine ganz besondere Unterstützung zur Früherkennung struktureller Veränderungen im Alltag, bevor eine Gesichtsfeldeinschränkung messbar ist. Die exzellente diagnostische Leistung des HRT ist weithin anerkannt. Sie beruht auf schnellen, nicht-invasiven, reproduzierbaren Topographiemessungen, die von der HRT Software automatisch ohne Dateninterpolation in hochauflösende zwei- oder dreidimensionale Bilder umgesetzt werden. Die Bildaufnahme ohne vorherige Pupillenerweiterung schränkt den Patienten nicht ein, so dass er sogar nach der Messung problemlos am Straßenverkehr teilnehmen kann. Gleichzeitig unterstützen Live-Fundusbilder sowie eine automatische Qualitätskontrolle während und nach der Aufnahme den Anwender und sorgen für eine gleichbleibend hohe Bildqualität.

 

Die vorausgegangene Studie zur Ocular Hypertension Treatment Study (OHTS) hat gezeigt, dass die Analyse von Papillenveränderungen in 55% aller Fälle zur Früherkennung eines beginnenden Glaukoms führte, noch bevor eine nachweisbare Beeinträchtigung des Sehvermögens auftrat. Der HRT hat sich als zuverlässiges Instrument zur Vorhersage des Glaukoms erwiesen. Die OHTS belegt außerdem, dass der HRT bei 40% der Patienten Schäden im temporal-superioren Sektor erkannte, die sich später zu einem manifesten Glaukom entwickelten, und zwar einzig und allein auf der Grundlage der Erstuntersuchung. Die Diagnose wurde später im Zuge einer durchschnittlich 5-jährigen Verlaufskontrolle bestätigt. Ebenso beeindruckend war die Tatsache, dass 93% der Patienten, bei denen der HRT im Zuge der Erstuntersuchung keine krankhafte Veränderung feststellen konnte, auch nach 5 Jahren noch kein Glaukom entwickelt hatten. Die neue, wesentlich verbesserte Version ist seit Mai 2010 verfügbar.

Glaukomdiagnostik - OCT

Das Glaukom ist die zweithäufigste Erblindungsursache weltweit. Es handelt sich um eine heterogene Gruppe von Erkrankungen unterschiedlichster Äthiologie, deren gemeinsames Merkmal die morphologische und/oder funktionelle Schädigung des Sehnervs ist, die charakteristische atrophische Veränderungen im Sehnerv verursacht. Mit der Zeit führen diese Erkrankungen auch zu eindeutigen Mustern von Gesichtsfeldverlusten. Durch eine angemessene Senkung des Augeninnendrucks (IOD) lassen sich die Schädigungen aufhalten oder begrenzen. Es wird jedoch nach wie vor diskutiert, ob der Augeninnendruck in die Definition des Glaukoms aufgenommen werden soll, da bestimmte Untergruppen von Patienten die charakteristischen Sehnervenschädigungen und Gesichtsfelddefekte aufweisen können, obwohl ihr Augeninnendruck im Normalbereich liegt.

 

Der Oberbegriff „Glaukom“ bezeichnet die gesamte Gruppe der glaukomatösen Erkrankungen, die viele Untergruppen umfasst. Das Glaukom ist nicht einfach ein pathologischer Augeninnendruck, sondern eine multifaktorielle optische Neuropathie. Wenn die spezifische Diagnose bekannt ist, sollte ein genauerer Begriff zur Beschreibung der glaukomatösen Erkrankung verwendet werden.

GLAUKOM-DIAGNOSTIK - FDT

FDT (Frequenzy Doubling Technology – Gesichtsfeldtest/Frequenzdoppler)
Die FDT ist ein neu entwickeltes Verfahren zur Gesichtsfelduntersuchung, das insbesondere zur Früherkennung von Glaukom-Patienten dient. Durch eine spezielle Lichttechnik wird die Funktionsfähigkeit einzelner Bereiche der Netzhaut, der M-gamma Ganglienzellen, durch optische Reize beeinträchtigt. Schon nach 45 Sekunden können – basierend auf dem Frequenzverdoppelungseffekt – Gesichtsfeld-Übersichtsergebnisse bestimmt werden; komplette Schwellenwertergebnisse zeigen sich nach weniger als 4 Minuten pro Auge. Zudem ermöglicht diese besonders patientenfreundliche Untersuchung ein besseres und früheres Erkennen einer funktionalen Schädigung des Sehnervs als bisherige Verfahren.

NETZHAUT-DIAGNOSTIK

SPECTRALIS Spectral-Domänen OCT (Optical Coherence Tomography)
Dieses Tomographie-Gerät ermöglicht eine völlig neue Art von Netzhautdiagnostik: Bestimmte Netzhautveränderungen können durch seinen Einsatz extrem präzise diagnostiziert und behandelt werden.
Da frei von jeglicher Strahlenbelastung, ist dieses nicht-invasive Non-Contact-Verfahren vergleichbar mit der Kernspintomographie, verfügt allerdings über eine deutlich höhere Auflösung besonders mit der neuen Version vom August 2011.

Digitale Fluoreszenzangiographie (Farbstoff-Kontrast-Untersuchung)
Bei der Fluoreszenzangiographie handelt es sich um eine Farbstoffuntersuchung an der Netzhaut, die bei Verdacht auf altersbezogene Makuladegeneration (AMD) eingesetzt wird. Durch die Vergabe eines Farbstoffes werden krankhaft erweiterte Blutgefäße sichtbar. Dynamische Aufnahmen mit dem konfokalen Laser ersetzen seit 2011 die Funduskamera für die digitale Dokumentation der Farbstoff-Kontrast-Untersuchung (Fluoreszenzangiographie). Sie erlaubt das elektronische Umschalten zwischen mehreren, gleichzeitig angeschlossenen Bildsensoren. Zusätzlich wird bei den Bildwinkeln 30° und 20° automatisch eine Leuchtfeldblende eingeschaltet, die für den Patienten eine nur sehr geringfügige Lichtbelastung darstellt.

Neu seit 2013:Widefield Imaging (siehe Bild oben rechts)

Mit dem Ultraweitwinkel Modul sind jetzt 110° (statt wie bisher 50°) darstellbar. Damit wird der Überbick über die krankhaft veränderte Netzhaut wesentlich übersichtlicher was vorallem auf die Therapie auswirkt!

EM.ERA (Evidenzbasierte RisikoAnalyse)
(ehem. F.I.N. – Fundus Imaging Network)
Der Bundesverband Augenärztlicher Diagnostik Center baute das Fundus Imaging Network auf, um ein qualitativ hochwertiges Instrument für die Früherkennung der häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland zu schaffen. Diese derzeit hochwertigste Vorsorgeuntersuchung informiert über Veränderungen an der Makula, den Sehnerven, den Nervenfaserbündeln, Gefäßen und beurteilt diese anhand von dreidimensionalen Bildern. Zusätzlich zum eigenen Augenarzt bewertet ein weiterer Augenarzt des F.I.N. die Untersuchungsergebnisse. Der gemeinsame Befund bietet dadurch die größtmögliche Sicherheit. Eine  ausführliche Beschreibung von EM.ERA finden Sie hier

ERSTUNTERSUCHUNG REFRAKTIVE CHIRURGIE

Colvard-Pupillometer
Dieses Instrument ermöglicht die genaue präoperative Vermessung des Nachtsichtverhaltens der Pupille. Diese Information ist besonders bei Patienten für die LASIK oder alternative Verfahren wichtig, da es bei großer Pupille nachts zu visuellen Abweichungen kommen kann. Die Messung dauert lediglich ein paar Sekunden.